Im Namen der Biene

Arboretum

Die Baumreihen bei den Wildbienenhäusern:
Dank freundlicher Unterstützung der Umweltbeauftragten der Stadt Rottenburg konnte der Förderverein Frommenhausen e.V. am Samstag, 10. April 2010 eine große Anzahl »Bäume des Jahres« bei den Wildbienenhäusern pflanzen.

Im Frühjahr werden die Bäume den Wildbienen und Honigbienen reichlich Nektar bieten.

Die Baumreihen bei den Wildbienenhäusern Die Baumreihen bei den Wildbienenhäusern

In den Baumreihen stehen jetzt:
Die Vogel-Kirsche Prunus avium L.D
Der Berg-Ahorn Acer pseudoplatanus L.
Die Walnuss Juglans regia L.
Die Wald-Kiefer Pinus sylvestris L.
Die Schwarz-Pappel Populus nigra L.
Die Rosskastanie Aesculus hippocastanum L.
Die Weiß-Tanne Abies alba MILL
Die Schwarz-Erle Alnus glutinosa L.
Der Wacholder Juniperus communis L.
Die Esche Fraxinus excelsior L.
Die Sand-Birke Betula pendula Roth
Die Silber-Weide Sálix álba L.
Die Wild-Birne Pýrus commúnis L.
Die Eberesche Sórbus aucupária
Die Hainbuche Cárpinus bétulus L.
Der Spitz-Ahorn Ácer platanoides L.
Die Eibe Taxus baccata L.
Die Berg-Ulme Ulmus glábra Huds. emend. Mos
Die Sommer-Linde Tilia platyph´yllos Scop.
Die Buche Fágus sylvática L.
Die Stiel-Eiche Quércus róbur L.

Die Baumreihen bei den Wildbienenhäusern

Außerdem ist direkt bei den Wildbienenanlagen eine Sal-Weide (Salix caprea) gepflanzt.
Aufgrund ihrer frühen Blütezeit ab Anfang März ist die Sal-Weide eine wichtige, erste Futterpflanze für Insekten wie zum Beispiel Wild- und Honigbienen (Deshalb sollte man die Weidenkätzchen an Ostern auf keinen Fall abschneiden, sondern den Bienen überlassen.)

Im Sinne unserer Vereinsstatuten »Förderung der Umwelt und Natur« hatte sich der Verein entschlossen, Baumreihen mit den Bäumen des Jahres zu pflanzen.
Seit 1989 wird jedes jahr im Oktober ein »Baum des Jahres» von der Dr. Silvius Wodarz-Stiftung »Menschen für Bäume« und durch deren Fachbeirat, das Kuratorium Baum des Jahres (KBJ) für das darauffolgende Jahr bestimmt. Grundsätzlich kann jede heimische Baumart »Baum des Jahres« werden. Die Kriterien orientieren sich zwar auch an der ökologischen Bedeutung und der Seltenheit oder Bedrohtheit des Baumes, im Vordergrund steht aber die Aufklärung der Bevölkerung über die Eigenarten der jeweils ausgewählten Bäume.