Aktuelles

2014

Das erste Kinderhaus, Baujahr 1938• Das alte Haus
Erste Etappe ist geschafft. Jetzt kann Neues entstehen.
Am 27.01.14 feierten die Bürger von St. Petersburg (Leningrad) den 70. Jahrestag der Befreiung von der Einkesselung der deutschen Armee. Ich möchte hier an die Entstehung des ersten Hauses im Kinderheim Malachowo erinnern: An dieses erste Haus, das für Kinder gebaut wurde, und bis Ende 2012 von Kindern bewohnt wurde. Dieses Haus, das das Elend gesehen hat.
1938 erbaut, als Heimat für Kinder aus Spanien, die vor dem Franko Regime geflohen sind.
1942/43 als Heimat für die Kinder aus St. Petersburg, die der Hölle der Belagerung von Leningrad durch die Deutsche Armee entkommen konnten.
Dann Heimat für die Kinder aus Tutajev und Umgebung, die kein Zuhause mehr hatten. An dieses Haus möchte ich erinnern.
Jetzt steht es seit kurzem nicht mehr, es war baufällig. Doch es soll fassadenähnlich ein neues Haus entstehen, worin die Kinder aus Malachowo Sport treiben, basteln, singen und ein wenig mit sich alleine sein können.
Wir wollen die Geschichte nicht vergessen. Sie ist vorbei, so wie das Haus nicht mehr ist, doch die Erinnerung soll bleiben, die Erinnerung an dieses Haus, das vielen Kindern Schutz geboten hat, deshalb fassadenähnlich.
An dem Platz des alten Hauses soll ein neues Haus entstehen, das mit Leben, Freude und Glück gefüllt wird, nur so können wir mit der Vergangenheit leben und die Zukunft mit Kraft füllen.
Wir benötigen noch viel Hilfe, finanziell sowie organisatorisch, um dies alles schaffen zu können.
Nur gemeinsam werden wir dies erreichen. Deutsche und Russen zusammen, als Freunde!
betterplace.org: auf dieser Plattform für soziales Engagement wird das neue Haus vorgestellt und hier kann man auch finanzielle Unterstützung leisten.

• Weitere Projektsteckbriefe
Stiftung Deutsch-Russischer Jugendaustausch

2012:
Gemeinsame Zukunft gestalten; Hilfe leisten, wo Hilfe benötigt wird.
2013:
Russische Jugendliche arbeiten mit Migrantenkindern und deutschen Jugendlichen gemeinsam an der Erstellung einer Hütte, sie schaffen einen gemeinsamen Unterstand gemeinsam eine Hütte
2014:
Generationsübergreifendes Lernen einer Sprache

• Turnhalle für Waisenkinder - unterstützen Sie unser Projekt bei betterplace.org.




Neues Projekt

Eingliederung in die Gesellschaft
Menschenrechte begreifen mit Hilfe der Erfahrungen der Geschichte aus Spanien, Deutschland und Russland
Geschichte wird zur Erinnerung – »neue« Geschichte beginnt.
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Drachen steigen in den Himmel... (2011)

...doch es geht nicht immer so einfach, auch hier bedarf es gewisser Übung. Die Kinder aus Malachowa sind begeistert.

Drachen steigen in den Himmel...

Drachen steigen in den Himmel...

Drachen steigen in den Himmel...




Basteln 2011 im Kinderheim

Basteln 2011 im Kinderheim

Basteln 2011 im Kinderheim

Basteln 2011 im Kinderheim

Basteln 2011 im Kinderheim

Basteln 2011 im Kinderheim




Jahreswende 2010/2011

Liebe Mitglieder des Fördervereins, liebe Förderer und Helfer!

Jetzt ist schon wieder ein Jahr vorbei und ich hoffe, dass Sie alle das Weihnachtsfest besinnlich verbringen konnten.

Es ist viel geschehen im letzten Jahr.
Anfang Juni war eine große Gruppe Jugendlicher aus Tutajev für zwei Wochen in Waldstetten und lernte unsere Heimat und seine Menschen kennen. In den Sommerferien arbeiteten russische und deutsche Jugendliche mit viel Engagement an dem im letzten Jahr begonnenen neuen Gebäude neben dem Freundschaftshaus. Dabei sind Freundschaften entstanden und ich denke, sie werden auch noch lange bestehen bleiben. So wird der Traum meines Vaters allmählich Wirklichkeit.
Doch bis das neue Haus ganz fertig ist, bedarf es weiterhin Begeisterung für die Sache. In Malachowa wohnen jetzt alle Kinder in den zwei neuen Häusern, was uns alle sehr freut. Die Anzahl der zu Betreuenden ist zurückgegangen.

Es war kein einfaches Jahr, doch haben wir es gemeinsam geschafft, neue Freundschaften zu knüpfen und alte zu vertiefen.
Dafür möchte ich Ihnen (Euch) sehr herzlich danken, auch im Namen unserer russischen Freunde.

Ich wünsche Ihnen (Euch) ein gutes Neues Jahr, Gesundheit und Zufriedenheit. Was Russland anlangt, wird es wohl wieder turbulent werden; doch ich sehe mit Zuversicht in das Jahr 2011.

Alles Gute und die besten Wünsche von Irmhild Betz-Haberstock und auch von Ortrud Betz




Juli 2010

Eine Säge für einen kranken jungen Mann
Spenden von Fa. Hegner, Austrian Airlines und Jugendlichen aus Deutschland

30 Jahre ist Aljoscha alt. Nach einem traumatischen Erlebnis in seiner Heimat Russland geht er heute nicht mehr unter Menschen. Nach zehn Jahren beginnt er jetzt wieder langsam zu sprechen und wacht ein wenig aus seiner Apathie auf. Doch er schafft es bis heute nicht, ein normales Leben zu führen. Die letzten Jahre suchte er eine Möglichkeit, von zu Hause aus, etwas Geld zu verdienen. Seine Mutter ist seine einzige Ansprechpartnerin. Er erzählte ihr, dass er gerne kleine Holzarbeiten machen möchte, die verkauft werden könnten.
Im Internet fand er eine Dekupiersäge. Diese Säge war für ihn ein Lichtblick. Aljoschas Mutter wandte sich an mich. Sie bat mich, eine gute Säge für ihren Sohn mitzubringen.
Ich wandte mich an Fa. Hegner, da sie die besten Dekupiersägen bauen sollen. Herr Jörg Broghammer, Geschäftsführer der Firma, erklärte sich sofort bereit eine sehr gute Säge zu sponsern. Das fehlende Geld legten die deutschen Jugendlichen des Worc-Camps Freundschaftshaus Tutajev dazu. Freundlicherweise genehmigte uns Austrian Airlines die Mitnahme dieser schweren Säge unentgeltlich.
Wir übergaben die Säge Aljoschas Bruder.
Seit August arbeitet Aljoscha mit seiner Säge. Vor kurzem erfuhr ich, dass er überglücklich ist und bereits einige schöne Kunstwerke geschaffen hat. Die schönste Nachricht aber war, dass er beim nächsten Besuch die Jugendlichen und die Begleiter des Camps treffen möchte um sich zu bedanken. Er hat sich fest vorgenommen wieder unter Menschen zu gehen.

Hiermit bedanke ich mich sehr herzlich bei Fa. Hegner und Austrian Airlines

(Irmhild Betz-Haberstock)
















Juni 2010

Wieder internationale Begegnung in Waldstetten
Von 8. bis 16. Juni waren 11 Jugendliche und 2 Erwachsene aus Tutajev in Waldstetten zu Gast. Sie lebten diese Tage zusammen mit Waldstettern in deren Familien. So konnten sie den Alltag in deutschen Familien kennenlernen. Neu geknüpfte Freundschaften werden helfen, im Briefkontakt mit dem fernen Russland einen reflektierten Blick auf das eigene Leben zu werfen.
Den ersten Schwerpunkt bildete das Kennenlernen unserer Heimat - der Schwäbischen Alb. Diese abwechslungsreiche Landschaft steht im krassen Gegensatz zum flachen Tiefland an der Wolga mit den weiten Feldern und Nadelwäldern.
So wurde das Kalte Feld erklommen und die Schwäbische Alb vom Christentalfelsen in ihrer Schönheit bewundert.
Ein Ausflug führte die Gäste ins Donautal, zur Wimpfener Höhle, ins Hauff-Museum und zum Schluss war noch Steineklopfen in Holzmaden angesagt. Es wurden viele schöne Versteinerungen gefunden, die mit nach Hause genommen wurden. Bereits im Vorfeld führte Herr Barth die Gruppe durchs Heimatmuseum. Er erzählte von der Geschichte der Menschen, sowie von der geologischen Vergangenheit. So wussten die Jugendlichen im Steinbruch genau, nach was sie suchen mussten.
Der zweite Schwerpunkt lag dann im Bereich der Bildung. Es war ein ausdrücklicher Wunsch der russischen Freunde, unser Schulsystem kennenzulernen. Es wurde die Realschule in Waldstetten besucht, dann wurden sie als Gäste in der Waldorfschule in Schwäbisch Gmünd begrüßt. Es war schon ein gewaltiger Gegensatz zu der in Russland üblichen Einheitsschule. Das abschließende Highlight des Aufenthaltes war am letzten Wochenende das 35-jährige Jubiläum der Pfadfinder vom Stamm "Einhorn". Dort bestand für die Gäste die Gelegenheit, auch viele "ältere" Bekannte wiederzusehen und einmal mehr "Pfadfinder" zu erleben. Ein großes Festprogramm wurde dem Abschluss der internationalen Begegnung gerecht.

Wieder internationale Begegnung in Waldstetten
Wieder internationale Begegnung in Waldstetten
Wieder internationale Begegnung in Waldstetten
Wieder internationale Begegnung in Waldstetten




April 2010

Besuch der Musikschule aus Tutajev
Wie angekündigt weilt von Freitag, 23. April bis Samstag, 24. April eine Gruppe der Musikschule Tutajev in Waldstetten. Es kommen 24 Jugendliche und 12 Erwachsene. Sie geben am Samstag um 17.00 Uhr in der Alten Turnhalle ein Konzert mit bekannten und weniger bekannten russischen Liedern und Tänzen in den traditionellen folkloristischen Kostümen. Die noch sehr lebendige Erinnerung an frühere Besuche der Künstler aus Tutajev lassen einen kurzweiligen und unterhaltsamen Abend erwarten. Der Förderverein lädt Sie herzlich dazu ein.
Der Eintritt ist - wie üblich - frei. Sie dürfen dann nach ausgiebigem Applaus auch mit Spenden die Künstlern unterstützen.

Am Freitagabend wird Michael Tschernikov mit seinem Orchester in Waldstetten erwartet.
Bürgermeister Rembold begrüßt die Gäste, die nur 24 Stunden bleiben können. Am Samstag Morgen hat Irmhild S. Betz-Haberstock, Vorsitzende des Fördervereins Kinderheim Malachowa, einen Ausflug auf den Rechberg geplant, anschließend gibt es auf den Stollenhof für die russischen Gäste einen kleinen Imbiss. Wer Interesse hat, kann sich anschließen; Treffpunkt ist um 10 Uhr am Parkplatz gegenüber der Schule. Bei schlechtem Wetter bietet Rainer Barth, Vorsitzender des Heimatvereins, eine Führung durch das Museum an. Nicht viel Zeit wird zum Ausruhen bleiben, denn um 17 Uhr beginnt das Konzert in der Alten Turnhalle in Waldstetten. Nach einem gemeinsamen Abendessen reisen die Gäste wieder ab.
An dieses Abend ist russische Volksmusik und Klassisches zu hören. Der Eintritt ist frei. Beeindruckend sind die Instrumente, die eine eigene Geschichte haben. Das Gusli zum Beispiel, das virtuos von einer Schülerin der Musikschule gespielt wird, wurde bereits im 6. Jahrhundert in Schriften erwähnt. Es ist ein Zupfinstrument und hatte ursprünglich nur fünf Saiten. Die Weiterentwicklung dieses Instrumentes lässt es heute über drei Oktaven erklingen. Von verschiedenen russischen Komponisten wurde dieses Instrument in die orchestrale Musik aufgenommen und als Hauptinstrument der Kompositionen hervorgehoben. In der klassischen Musik wird der Klangpart von der Harfe übernommen. Ein weitere Instrument des Orchesters ist die Domra. Es gibt dieses Instrument mit drei Saiten, wie die wohlbekannte Balalaika, oder mit vier Saiten, dann ähnelt sie der Mandoline. Die Balalaika gibt es in verschiedenen Größen, die kleine, hell klingende Balalaika, sowie für die tiefen Töne, die Bassbalalaika. Doch Musiker Michael führt nicht nur die russischen Instrumente vor. Seit einigen Jahren gehören auch westeuropäische Instrumente zum Ensemble. Geige und Klavier vereint mit Balalaika, Domra und Knopfakkordeon ergeben einen unvergleichlichen Klang.



Glockenläuten für den Frieden: Am Ostermontag 2010 erklangen zwischen 13 und 14 Uhr erstmals die einzelnen Glocken von St. Laurentius und der Erlöserkirche in Waldstetten zum Glockenläuten für den Frieden. Genau zur selben Zeit läuteten Glocken im Bistum Magdeburg, in Süd-Norwegen und in Russland (von Tutajev bis Wladiwostock, von Rybinsk bis Rostow am Don). Schwabenradio Ulm (SWR4) und die Abendschau (S3) brachten Interviews und Berichte von dieser Aktion. Der Osterbrauch aus Russland soll nun jedes Jahr am Ostermontag wie der »Emmaus-Gang« und die »Friedensmärsche« zur Besinnung auf höhere Werte und eine friedvollere Welt aufrufen. Mögen die Wünsche ihre heilende Wirkung entfalten! Weitere Informationen zu dieser Aktion bei der Vorsitzenden des "Fördervereins Kinderheim Malachowa in Tutajev / Russland e. V.", Irmhild Betz-Haberstock, Telefon 07478 913113.
Der Vorstand des Fördervereins bedankt sich herzlich bei Pfarrer Geil und Pfarrer Krieg für ihre spontane Bereitschaft und Mitwirkung; ebenso den Pfadfindern vom Stamm »Eichhorn« und natürlich allen Besuchern. Mögen die Gebete und Wünsche ihre heilende Wirkung entfalten.



Frühjahr 2010

Glocken für den Frieden: 2009 war Irmhild Betz-Haberstock in Tutajev. Dort lernte sie die Tradition kennen, dass in der Osterzeit eine Woche lang die Kirchtürme der schönen russisch-orthodoxen Kathedralen für alle Menschen offen stehen. Jeder darf hochgehen und für seine Wünsche die Glocken läuten.
Betz-Haberstock: "Ich war auch oben, bei eisigen Temperaturen und Schneesturm. Ich konnte mir gut vorstellen, wie der Klang der Glocken den Wünschen und Sehnsüchten der Menschen einen ganz besonderen Nachdruck verleiht, da sie diese laut in die Welt hinaus rufen."
Die Vereinsvorsitzende Betz-Haberstock möchte mit ihren Mitstreitern diese russische Tradition 2010 Jahr nach Deutschland bringen und gemeinsam mit Freunden kräftig für den Frieden läuten! Ihr Aufruf lautet: "Jeder kann durch die Glocken eine eigene Bitte zur Bitte um Frieden mit einschließen. Läuten Sie selbst die Glocken in Ihrer Gemeinde oder Ihrer Stadt, so wie ich die Glocken in Russland zum Klingen brachte."
Verschiedene Städte in anderen Ländern, haben bereits zugesagt. Passender Weise fällt in diesem Jahr das Osterfest nach dem julianischen und dem gregorianischen Kalender auf den gleichen Sonntag.
Vielleicht gibt es ja noch andere Gruppen oder einzelne Menschen, die Freude daran haben, zusammen mit Freunden aus anderen Ländern Teil einer weltweiten Jugendbewegung zu sein, und ein klangvolles Zeichen für den Frieden zu setzen.

In Russland hat der Verein schon Zusagen aus Tutajev und Vladivostok. In Krasnoarmejskoe (bei Novosibirsk, Sibirien) möchte eine Deutsch-Lehrerin die Aktion mit ihren Schülern durchführen. Jaroslawl und Rybinsk sind auch mit dabei. Teilnahme meldete auch eine begeisterte Frau aus Rostov-na-donu. Wenn auch Sie in Ihrer Kirchengemeinde mitmachen wollen, melden Sie sich bitte bei Irmhild Betz-Haberstock.

Glocken für den Frieden

Glocken für den Frieden

Glocken für den Frieden



Herbst 2009

Wie Sie ja bereits wissen, sollte am "Freundschaftshaus Gebhard Betz" ein Schuppen angebaut werden, daraus wurde ein stattliches Gebäude. Dazu waren 12 Jugendliche und 2 Erwachsene diesen Sommer in Tutajev.
Zusammen mit ebenso vielen russischen Jugendlichen wurde gearbeitet. Es gab zwei Projekte. Ein Teil der Jugendlichen arbeitete am Freundschaftshaus, ein kleinerer Teil in Malachowo, dort wurde am letzten bewohnten Holzhaus eine Veranda angebaut.
Dieses deutsch-russische Gemeinschaftsprojekt wurde zusammen mit der Abteilung für Jugendaustausch, Gebietsregierung, in Jaroslawl finanziert.
Für die Veranda in Malachowo wurden Fundamente gelegt, dann arbeiteten alle Jugendlichen zusammen am Freundschaftshaus. Doch aus dem geplanten Schuppen wurde ein Haus.
Mit unglaublichem Einsatz wurde das Haus, zur Zeit noch ohne Fenster, in nur 10 Tagen fertiggestellt.
Im Frühjahr 2010 fahren Elgard Schulz und Ewald Schuler mit einem Auto nach Tutajev, um das Haus soweit fertigzustellen, dass Jugendliche darin miteinander arbeiten können.

Weitere Termine:
Von 31.05.2010 bis 15.06.2010 laden wir russische Jugendliche ein, hauptsächlich Jugendliche, die am Haus mitgearbeitet haben. Übernachtungsplätze werden noch gesucht.
Von 03.08.2010 bis 12.08.2010 werden deutsche Jugendliche in Tutajev am Freundschaftshaus weiterarbeiten. Wer hat Interesse mitzukommen?
Für beide Treffen wurden Zuschussanträge gestellt.



Frühjahr 2009

Hilfstransport nach Tutajev/Russland ist wieder notwendig
Fast zwei Jahre ist es her, seit unser letzter Hilfstransport nach Tutajev fuhr. Bis vor kurzem sah es so aus, als ob diese Art von Hilfe nicht mehr notwendig wäre. Das zweite neue Haus des Kinderheimes in Malachowo ist fertig und bezogen, die Kinder sind überglücklich. Doch die Lage hat sich wieder geändert.
Neu ist, dass das Kinderheim von Malachowa inzwischen jüngere Kinder ab 3 Jahren aufnehmen muss, bisher lag das Aufnahmealter bei 6-7 Jahren. Doch die Ausstattung des Kinderheimes ist nicht für Kleinkinder konzipiert. Die Heimgebäude sind mittlerweile überbelegt; früher lebten dort 36 Kinder, heute sind es 51. Um die Not zu lindern wurde auf der Hauptversammlung des Fördervereins im November beschlossen, bis zum Herbst 2009 den Versand eines Transports mit Kinderkleidern und anderem dringend Benötigtem vorzubereiten.
Für das Verpacken und Lagern der Hilfsgüter stellt uns Herr Wolfgang Stadelmaier aus Straßdorf eine neu gebaute Halle zur Verfügung. Ganz herzlichen Dank hier an dieser Stelle.
Ab Dienstag, den 13. Januar 2009, können wieder - jeden Dienstag und Samstag von 10.00 Uhr bis 15.00 Uhr - in Straßdorf Spenden für Tutajev abgegeben werden.
Sie finden das Gebäude, Auf der Höhe 23, im neuen Industriegebiet in Straßdorf Richtung Rechberg, letzte Straße vor dem Ortsschild, in der zweiten Straße links. Frau Ortrud Betz und weitere Helferinnen werden ihre Spenden dort in Empfang nehmen.
Bitte nur Waren abgeben, die vollkommen in Ordnung sind, Kleider müssen gewaschen und gebügelt sein. Bitte nichts vor der Türe abstellen.
Angenommen werden Kleider und Schuhe gereinigt und zusammengebunden in allen Größen, Matratzen - auch 3-teilige, Decken, Bettwäsche, gerne auch weißfarbene, Badewäsche, Kinderbettchen, Kinderwagen, Spielsachen, Bügeleisen und vieles mehr. PC, Farbmonitore und Möbelstücke bitte mit Frau Ortrud Betz vorher absprechen.
Sollte einmal von Ihrer Seite ein anderer Termin notwendig sein, oder wenn Sie Fragen haben, setzten Sie sich bitte rechtzeitig mit Frau Ortrud Betz Tel. 07171 42623 in Verbindung.
Auch Geldspenden sind sehr willkommen, da wir nahezu alle Kosten selbst tragen müssen. Überweisungsträger und Spendenbescheinigungen halten wir bereit.



Herbst 2008:

Irmhild Betz-Haberstock wieder zu Besuch in Russland. Hier mit den Kindern im neuen, zweiten Haus (das durch die Unterstützung von»Ein Herz für Kinder« gebaut werden konnte), beim Basteln von Laternen und Weihnachtsschmuck.

beim Basteln

beim Basteln



Jahresrückblick 2007:

Der Förderverein blickt voll Dankbarkeit auf das vergangene Jahr 2007 zurück: Mitte Mai konnten wir den vierten Sattelzug mit gespendeten Hilfsgütern nach Tutajev auf die weite Reise schicken. Im Juni fand das beliebte Hoffest auf dem Oberen Stollenhof in Rechberg statt. Ende August waren Jugendliche von "Galaktika" in Waldstetten zu Besuch und wurden von den Pfadis vom Stamm "Einhorn" gastlich aufgenommen. Der Liederkranz Waldstetten gab uns im Herbst die Gelegenheit, bei der Altpapiersammlung mitzuarbeiten. Im November wurden Kaffee und Kuchen beim Blumenparadies Welz zu Gunsten unseres Fördervereines verkauft. Des weiteren erhielten wir Spenden von Pfadfindern aus Bruchsal, von der ev. Kirchengemeinde in Rheydt und zuletzt im Dezember von Gymnasiasten aus Werl.
Dass unsere Arbeit von so vielen Spendern und Helfern unterstützt wird, erfüllt uns mit großer Dankbarkeit und ermutigt uns, für die Völkerverständigung und ein friedliches Miteinander der Jugend in Europa zu arbeiten. So werden wir auch im nächsten Jahr das Kinderheim Malachowa begleiten und unterstützen. Daneben werden wir mit tatkräftiger Hilfe von Jugendlichen aus Tutajev dort das "Begegnungshaus G. Betz" weiter ausbauen. Allen Helfern, Gönnern und Spendern unseres Fördervereines wünschen wir im Namen unserer Freunde und der Kinder und Jugendlichen in Tutajev ein herzliches "Vergelt´s Gott", ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes und frohes Jahr 2008.



Wir trauern
um Anatoli Woronin und Gebhard Betz

Am Sonntag, 15. April 2007, verstarb unerwartet der Leiter und "Vater" des Kinderheimes Malachowa, Herr Anatoli Woronin. Wer ihn persönliche erlebt hat, weiß, wie dieser Mann, gebeugt von seinen Gebrechen, und doch mit Feuer im Herzen, für sein Kinderheim und die Kinder, sein Lebenswerk und seinen Lebensinhalt geworben und gelebt hat. Er war kein Bittsteller, sondern Botschafter seiner Kinder. Mit Weitblick und Verantwortung sorgte er für die Seinen. Anatoli verstand es, seine Besucher zu begeistern und kein Besuch endete ohne ein Fest. Die Erinnerungen an Anatoli wecken Gefühle der Dankbarkeit und Freude und sein Tod erfüllt uns mit tiefer Trauer.

Am Freitag, 22. Dezember 2006, ist der Gründer unseres Vereins, Herr Gebhard Betz (*18.11.1925) nach einem erfüllten Leben von uns gegangen. Lesen Sie hier den Nachruf.



Sommer 2005

Zum fünften Mal konnten wir einen Lastwagen mit 85 Kubikmetern Fassungsvermögen und vielen Hilfsgütern auf den Weg schicken. Zahlreiche Menschen haben Kleidung, Schuhe, Spielzeug, Möbel und anderes gespendet, um Hilfsbedürftigen in Tutajev das Leben etwas zu erleichtern.




Herbst 2004

Der Erlös aus der Papiersammlung, die von 30 Freiwilligen durchgeführt wurde, wird als weiterer Baustein für das zweite Haus gespart.

Papiersammlung 2004