Wie ging es weiter

Irmhild S. Betz-Haberstock berichtet weiter:

"1999 brannte ein Gebäude des Heims ab. Es ist Gott sei Dank niemand zu Schaden gekommen.
Nun gab es eine neue, sehr schwierige Aufgabe für uns. Wir beschlossen ein Haus aus Stein zu bauen. Es sollte ein Doppelhaus werden für zwei "Familien". In jedem Teil dieses Hauses werden nun acht Kinder mit einer "Mutter" wie eine Familie leben.

Das Gelände des Kinderheims

Bei mehreren Besuchen konnten wir uns davon überzeugen, dass sich ausgebildete Erzieherinnen liebevoll um die Kinder kümmern, die zwischen 6 und 17 Jahre alt sind.

Es gibt in den alten Häusern keine Duschen, nur kaltes Wasser. Die Toiletten bestehen aus einer Grube, über die ein Brett mit einem Loch montiert ist.

Besuch bei Valentina Krywoscheina (rechts)Wir besuchten die damalige Oberbürgermeisterin Valentina Krywoscheina, die uns eine Unterstützung zum Neubau des Hauses in Höhe von 25% zusagte. Es wäre sehr schwer für sie, dieses Versprechen zu erfüllen, da sie nicht einmal genügend Geld hatte, den Stadtbediensteten und den Lehrern regelmäßig ihr Gehalt zu bezahlen.

Das neue Haus

Dieses neue Haus ist seit 2003 fertig. In zwei Wohnungen wohnen 18 Kinder mit ihren Pflegeeltern. Mit Begeisterung erklären die Kinder jedem Besucher wie Badewannen und Wasserspülungen funktionieren.
Noch über 30 Kinder wohnen in den alten Holzhäusern, die wir nach und nach ebenfalls ersetzen möchten. Weitere Hilfe zur Selbsthilfe ist jedoch angesagt!"



Das neue Haus

Das neue Haus

2008 konnte ein weiteres Haus eingeweiht werden, das mit Hilfe von "Ein Herz für Kinder" gebaut werden konnte. Es gibt weiteren 10 Kindern ein Zuhause. Ein weiteres Haus ist geplant, doch die finanziellen Mittel reichen noch nicht, um den Bau in Angriff zu nehmen.